Beteiligung beendet

Leitsatz 4: Die Stadt mit der flächeneffizienten Mobilität

Stadt Zug Kreuzung Kolinplatz, Foto Andreas Busslinger

8.) Zug stimmt die Weiterentwicklung der Mobilität auf die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen ab.
a.) Zug fördert flächeneffiziente Verkehrsmittel und stärkt den Anteil öffentlicher Fuss- und Veloverbindungen.
b.) Zug passt punktuell das Verkehrstempo in den Wohnquartieren und im Zentrum dem urbanen Leben an und sorgt für eine Verstetigung des Verkehrsflusses.
c.) Zug gestaltet die Infrastrukturen für den Fuss- und Veloverkehr durchgehend und bedarfsgerecht und achtet auf eine möglichst getrennte Führung der beiden Verkehrsarten.
d.) Zug optimiert gemeinsam mit der ZVB ab 2026 das Liniennetz des Feinverteilers, stimmt im Rahmen einer regionalen Gesamtplanung zum öffentlichen Verkehr das Angebot der SBB (Ausbauschritt AS 2035) und der ZVB aufeinander ab und verbessert damit die Führung der Buslinien innerhalb des Stadtgebiets.
e.) Zug unterstützt betriebliche Mobilitätsmanagement-Massnahmen der lokalen Arbeitgeber und den gezielten Einsatz neuer Technologien (wie z.B. intelligenter Steuerungsmassnahmen).
f.) Zug deckt den Bedarf an öffentlichen Parkplätzen nach Möglichkeit in unterirdischen Parkierungsanlagen ab. Insbesondere im Zentrum sind den Bedürfnissen des Gewerbes und der Ladengeschäfte nach oberirdischen Anlieferungsmöglichkeiten und Kurzzeitparkplätzen besondere Beachtung zu schenken.

9.) Zug setzt sich für eine ausbalancierte Aufteilung und für eine auf den jeweiligen Ort zugeschnittene Gestaltung der Verkehrs- und Aufenthaltsbereiche ein.
a.) Zug gestaltet das städtische Mobilitätsnetz nach dem Prinzip der Koexistenz und fördert damit eine gleichberechtigte Nutzung durch alle Mobilitätsarten.
b.) Zug organisiert die Strassenräume als multifunktionale Mobilitätsräume im Mischverkehr; die Trottoirs stehen den Fussgängerinnen und Fussgängern zu Verfügung.
c.) Zug sorgt durch eine entsprechende Gestaltung der Erschliessungs- und Quartierstrassen für ein sicheres Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden sowie eine hohe Lebens- und Wohnqualität der Anwohnenden.

Beteiligung beendet

Die Beteiligungsphase ist beendet

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